Rathaus wird umgebaut

- Barrierefreiheit wird geschaffen
- Bürgerservice wird verbessert
- Ratssaal wird Bürgersaal

Intensiv hat sich der Rat mit dem notwendigen Umbau des Rathauses beschäftigt. Das Gebäude, im Jahr 1980 errichtet, stellt sich zwar als ausgesprochen intakt dar; nur: Mittlerweile haben sich die Bauvorschriften für öffentliche Gebäude geändert. So ist beispielsweise die „Barrierefreiheit“ für behinderte Menschen sicherzustellen. Damit soll Rathausbesucherinnen und Rathausbesuchern mit Handicaps, dazu zählen nicht nur gehbehinderte Menschen, die auf Rollstühle angewiesen sind, sondern auch Seh- und Hörbehinderten, eine verbesserte Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglicht werden.

Umbau der Toilette
Umbau der Toilette

Die mit den Verbänden behinderter Menschen getroffenen Umbauvereinbarungen sehen vor, dass verschiedene kleinere Maßnahmen (z.B. die Schaffung einer behindertengerechten Toilettenanlage) kurzfristig realisiert werden. Bis Ende 2011 ist der Eingangsbereich rollstuhlgerecht umzubauen. Als langfristig umzusetzende Maßnahmen wurden der Umbau des Ratssaals (Verbesserungen der Licht- und der Akkustikanlage, von denen seh- und hörbehinderte Menschen profitieren werden) und die Errichtung einer Aufzugsanlage verabredet.

 

Verknüpfung der Maßnahmen mit anderen Projekten


Da der Umbau des Rathauses aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert werden kann, diese Mittel jedoch bis Ende 2010 befristet sind, hat der (alte) Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, zu prüfen,

 

  1. welche funktionalen Vorteile sich ggf. aus einer Vorziehung von Einzelmaßnahmen gegenüber dem in der Zielvereinbarung definierten Zeitplan ergeben können sowie
  2. welche weiteren baulichen Veränderungen, die z.B. einen verbesserten Bürgerservice sowie verbesserte Arbeitsbedingungen für Rat und Ausschüsse zum Inhalt haben, gemeinsam mit dem barrierefreien Umbau des Rathauses zur Ausführung gelangen können.

Konkret also: Können Kosteneinsparungen erzielt werden, wenn der behindertengerechte Umbau des Rathauses mit anderen Maßnahmen kombiniert wird? Das Ergebnis dieser Prüfung wurde in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt mit einem Facharchitekten diskutiert.

Der Eingang des Rathauses
Der Eingang des Rathauses

Einigkeit bestand darin, die Umgestaltung des Eingangsbereichs schon in diesem Jahr durchzuführen, damit diese Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden können (und somit nicht zu einer Haushaltsbelastung in kommenden Jahren führen werden). Gleichzeitig soll das große Foyer des Rathauses zu einem attraktiven Besucherbereich ausgebaut werden. Vorgesehen ist auch, die Arbeitsplätze des Bürgerbüros (als erste Anlaufstelle im Rathaus) in diese Besucherzone zu verlagern und dort die allermeisten Dienstleistungsangebote der Gemeindeverwaltung zu zentralisieren. Kurze Wege für die Besucherinnen und Besucher des Rathauses werden die Folge sein.

Sitzungssaal oder Aufzug?

Ebenfalls einig war sich der Rat grundsätzlich, schon 2010 auch eine erst langfristig umzusetzende Maßnahme aus der Zielvereinbarung mit den Verbänden behinderter Menschen umzusetzen. Zur Diskussion stand die Frage: Aufzug oder Sitzungssaal? Von beiden Maßnahmen profitieren gleichermaßen behinderte wie nichtbehinderte Menschen, beide Maßnahmen zugleich aber können aus den nicht unbegrenzt zur Verfügung stehenden Konjunkturpaketmitteln nicht umgesetzt werden.

Sitzungssaal des Rathauses
Sitzungssaal des Rathauses

Die Entscheidung für die schnelle Errichtung eines Aufzugs hätte den Umbau des Sitzungssaals, der für seh- und hörgeschädigte Menschen unzumutbare Licht- und Akustikbedingungen aufweist, bis 2013 verschoben. Die alternative Entscheidung für die Sanierung des Sitzungssaals, der wegen einer veralteten Heizungsanlage auch energetisch in die Jahre gekommen ist, verschiebt den Einbau der Aufzugsanlage bis ins Jahr 2013. In der Abwägung beider Maßnahmen entschloss sich der Gemeinderat mit großer Mehrheit für den Umbau des Sitzungssaals. Sollten die Mittel aus dem Konjunkturpaket dafür nicht reichen, sind sie – in vertretbarem Umfang – aus allgemeinen Haushaltsmitteln zu ergänzen.

Ratssaal wird Bürgersaal

Diese Maßnahmen bietet nicht nur die Chance, den Raum behindertengerecht und nach neuesten energetischen Standards, die in den kommenden Jahren wahrscheinlich zu niedrigeren Betriebskosten führen werden, anzupassen. Vielmehr kann der Ratssaal nach der Umgestaltung neben seiner nahezu ausschließlichen Funktion als Tagungsort für die Gemeindegremien demnächst weitere Funktionen, z.B. für kulturelle Zwecke oder als Bürgersaal, bedienen. Eine entsprechende Zielsetzung verband der (alte) Gemeinderat mit seinem im vergangenen Sommer gefassten Grundsatzbeschluss zum Rathausumbau.

Entsprechende Konzepte für eine Nutzung des Saals für kulturelle Zwecke werden derzeit durch die Gemeindeverwaltung geprüft.

 

Rathaus in Titz

Rathaus

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