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Allgemeines und Aktuelles

Ortsteile

Die Gemeinde Titz besteht aus 16 Ortsteilen, und zwar

Ameln

Die großen Hofanlagen in Ameln, Schunkenhof, Krichelshof und Kasperhof, blicken auf eine lange Geschichte zurück. Ameln wurde als Ortsnamen 1118 erstmals urkundlich erwähnt, spätere Nennungen erfolgten immer wieder bei Verkauf oder Vererbung der großen Höfe.

Heute leben in Ameln 763 Menschen in 367 Haushalten.

Bettenhoven

1116 -1272 war das Geschlecht derer von Alfter Besitzer von Bettenhoven. Gut Bettenhoven war von 1272 - 1638 im Besitz der Herzöge von Jülich. Die Dorfbewohner hatten dort ihre Abgaben, den Zehnten oder auch "Beden" abzuliefern. Vermutlich wurde daraus der Name "Bedenhof" und später Bettenhoven. Ab dem 08.07.1638 gab es wechselnde Besitzer.

Heute leben in Bettenhoven 55 Menschen in 32 Haushalten.

Gevelsdorf

Der Ortsname Gevelsdorf ist keltischen Ursprungs. 893 wurde "Givinesdorpht" (das Dorf des Givin) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name verweist jedoch auf eine Ansiedlung schon in vorrömischer Zeit durch die Kelten. Auch die Ortsnamen von Hasselsweiler, Ameln, Mündt und Müntz sind keltischen Ursprungs und belegen eine frühe Besiedlung des Titzer Gebietes durch die Kelten.

Heute leben in Gevelsdorf 335 Menschen in 172 Haushalten.

Hasselsweiler

Hasselsweiler liegt im Tal des Malefinkbaches und wuchs aus ursprünglich zwei Siedlungen Hasselt und Weiler zusammen. In Hasselsweiler befindet sich ein Sonderkindergarten mit zusätzlich einer integrativen Gruppe.

Heute leben in Hasselsweiler 695 Menschen in 405 Haushalten.

Höllen

In Höllen befindet sich die Außenstelle des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland ( Ehrenstraße 4 - 16) Im angrenzenden Rödingen befindet sich eine Schule und ein Kindergarten.

Heute leben in Höllen 544 Menschen in 268 Haushalten.

Hompesch

Auch Hompesch war ursprünglich ein großer Gutshof. 1659 verkauften die Herren von Hompesch ihren Hof an den Malteserorden. Ob auf dem Hof ein Herrenhaus oder eine Burg gestanden hat, ist bis heute ungeklärt. Die noch vorhandenen Wirtschaftsgebäude tragen die Jahreszahlen 1716 und 1759.

Heute leben in Hompesch 177 Menschen in 77 Haushalten.

Jackerath

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich in Jackerath eine große Sand- und Kiesgrube. Die Dorfbewohner wurden wegen dieser Sandgrube "Jockerer Sankhasen" genannt. Seit 1910 ist die Grube ausgekiest. In Jackerath befindet sich ein Kindergarten, mit 25 Kindern und ein Sonderkindergarten.

Heute leben in Jackerath 814 Menschen in 401 Haushalten.

Kalrath

Urkundliche Ersterwähnung 1284. Namenserklärung: Calrad, Calrode bezeichnet, eine ausgerodete Stelle im Wald, also eine Rodung.

Heute leben in Kalrath 157 Menschen in 72 Haushalten.

Mündt

Die kleine Ortschaft Mündt stellt eine ganz besondere geschichtliche Kostbarkeit dar. Bereits 650 wurde auf alten Urkunden eine Kirche in Mündt erwähnt. Die Einführung des Christentums geht in diesem Raum au den Einsiedler Irmundus zurück, der Hirte auf dem östlich der Ortschaft gelegenen Hahnerhof war.

Heute leben in Mündt 14 Menschen in 6 Haushalten.

Müntz

Müntz war in fränkischer Zeit ein Königshof mit einer Königspfalz. Die erste urkundliche Erwähnung der Hofanlage erfolgte 945. Damals schenkte Erzbischof Wichfried von Köln den Hof zu Müntz dem St.Ursulastift in Köln. An die Hofanlage erinnert heute nur noch die Burgstraße in Müntz. In Müntz gibt es einen Kindergarten in der Trägerschaft des Bistums Aachen mit zwei Gruppen mit insgesamt 50 Kindern.

Heute leben in Müntz 639 Menschen in 307 Haushalten.

Opherten

Im 4. Jahrhundert soll sich zwischen Opherten, Kirchherten und Grottenherten ein umzäuntes Heerlager der Burgunder befunden haben. Alle drei Ortschaften tragen im Namen die Bezeichnung "Herten" für eine große umfriedete Heerstadt (Herr = Heer und ten = Zaun).

Heute leben in Opherten 402 Menschen in 177 Haushalten.

Ralshoven

Der Ortsname Ralshoven ist germanischen Ursprungs. Die ursprüngliche Bezeichnung "Ravenshoven" bedeutet "zum Hof des Raben". Der Rabe war der heilige Vogel des Wotan und wurde zur Bildung germanischer Namen gerne verwandt.

Heute leben in Ralshoven 117 Menschen in 59 Haushalten.

Rödingen

Die Ansiedlung Rödingen erfolgte zum Ende der Römerzeit um 350 n. Chr. Die Ortschaft entstand an einer Römerstraße, die von Roermond nach Remagen an den Rhein führte. Im Mittelalter lag Rödingen an einer wichtigen Wegeverbindung zwischen den Niederlanden und dem Rheintal. 1520 rastete Albrecht Dürer auf seiner Reise von Antwerpen in Rödingen. In Rödingen gibt es eine Grundschule und zwei Kindergärten: Ein eingruppiger Kindergarten unter Trägerschaft des DRK, Ortsgruppe Jülich, à 25 Kinder und ein zweigruppiger Kindergarten der kath. Kirchengemeinde Rödingen mit insgesamt 50 Kindern.

Heute leben in Rödingen 1.523 Menschen in 723 Haushalten.

Sevenich

Urkundliche Ersterwähnung 1300. Der Weiler gehörte in allen Beziehungen zu Spiel. Schon im 13. Jahrhundert stand hier eine Kapelle, deren Einkünfte dem Pastor in Spiel zuflossen.

Heute leben in Sevenich 30 Menschen in 14 Haushalten.

Spiel

Ersterwähnung 1166, Der Name bedeutet "Kirchspiel" und es ist bewiesen, dass manche Dörfer der Umgebung nach Spiel eingepfarrt waren. Spiel ist die älteste Pfarrei in der Umgebung.

Heute leben in Spiel 210 Menschen in 92 Haushalten.

Titz

Zur Römerzeit war Titz mit seinen Siedlungsstellen ein bedeutender Zentralpunkt bäuerlich-römischer Kultur. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1166. Titius oder Titiacus, ein Germane, hatte sich in oder bei Titz einen Großbauernhof gebaut. In der Folgezeit entstand um den Bauernhof herum ein Dorf, das seinen Namen übernahm. Hier finden sie die Hauptschule, Grundschule und einen kath. Kindergarten mit einer Gruppe á 25 Kinder sowie den Gemeindekindergarten mit vier Gruppen á 25 Kinder.

Heute leben in Titz 2.509 Menschen in 1.116 Haushalten.



Infoboxen

Rathaus in Titz

Besuchszeiten:

Montags bis mittwochs:
07.30 Uhr - 13.00 Uhr
14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Donnerstags:
07.30 Uhr - 13.00 Uhr
14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitags:
07.30 Uhr - 12.30 Uhr

... sowie nach Vereinbarung.

Anschrift:

Gemeindeverwaltung Titz
Landstr. 4 52445 Titz
Telefon: 02463/659-0
Telefax: 02463/659-99
e-mail: info@gemeinde-titz.de